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Für die sichere und ordnungsgemäße Verwendung der hier genannten Produkte lesen Sie bitte die Bedienungsanleitung oder die Gebrauchsanweisung.
Vantive, Prismaflex, PrisMax, TherMax und TrueVue sind eingetragene Marken von Vantive Health LLC seiner Tochtergesellschaften.
Woraus besteht die Kommunikationseinheit?
Die Kommunikationseinheit besteht aus dem Touchscreen und der Statusanzeige. Sie dient zur Eingabe und zum Empfang aller Systeminformationen.
- DIE STATUSANZEIGE
- DER SCANNER
- DIE BENUTZEROBERFLÄCHE
Die Statusanzeige
Statusanzeige – allgemeine Anzeige des Betriebszustands.
| GRÜN: | Normaler Betriebsstatus und Behandlungsbedingungen |
| GELB: | Mittlere Priorität |
| ROT: | Hohe Priorität |
Der Scanner
Der Scanner befindet sich an der Oberseite des Geräts.
Er dient zum Scannen der Behandlungssets im Setup-Modus und kann die Patienten-ID scannen. Er füllt Parameter und Funktionen über Barcode/QR-Code vorab aus.
Die Benutzeroberfläche
Touchscreen mit intuitiven Grafiken und Symbolen, die Schritt-für-Schritt-Anweisungen für die Bedienung des PrisMax-Geräts anzeigen.
Der Touchscreen ist in 5 Bereiche unterteilt:
- SYMBOLLEISTE
Enthält verschiedene Schaltflächen für den Zugriff auf Therapiedaten und Verordnungsinformationen - FLUSSRATEN
Zeigt die Flussraten an und ermöglicht deren Änderung. - DRUCKBALKEN
Zeigt den aktuellen Betriebsdruck, den Betriebsbereich und die Alarmgrenzen an. - ABLAUF- UND PFR-DOSIERUNGSPARAMETER
Zeigt den verordneten Wert und die verabreichte Menge an - DRUCKVERLAUF & SET-LEBENSDAUER
Zeigt den Filterdruckabfall und den TMP/TMPe-Druck (sofern zutreffend) während der letzten 6 Stunden der Behandlung und die aktuelle Set-Lebensdauer (Std:Min) an
Setzen Sie den Rundgang mit der Erklärung des Blutflussmanagements des PrisMax-Systems fort.
Was ist Blutflussmanagement?
Der Bereich Blutflussmanagement des PrisMax-Systems besteht aus Pumpen, Drucksensoren und einer Entlüftungskammer, die sich alle im mittleren Teil des Geräts befinden.
- KASSETTE ANBRINGEN & SETS LADEN
- BLUTPUMPE
- LÖSUNGSPUMPEN
- SICHERHEITSSYSTEM
- KLEMMVENTILE
- DRUCKSENSOREN
- SPRITZENPUMPE
- BLUTWÄRMER
Kassette anbringen & Set laden
Der Bereich Blutflussmanagement des PrisMax-Systems besteht aus Pumpen, Drucksensoren und einer Luftabscheidekammer, die sich alle im mittleren Teil des Geräts befinden.
- LADEARM
Hält die die Kassette des Behandlungssets. Passend für alle Sets. - SCHLAUCHFÜHRUNG
Zum Halten/Führen der Leitungen des Einmalsets.
Blutpumpe
Pumpt Blut durch den Blutkreislauf des Behandlungssets.
Wird in ml/Minute angegeben.
Kann je nach Therapieeinstellung und verwendetem Behandlungsset 0–450 ml/min fördern.
Lösungspumpe
Steuert die Lösungsflussraten der Waagen – fördert die Lösungen in den Filter und den Blutkreislauf.
Wird in ml/Stunde angegeben.
- ABLAUFPUMPE
Pumpe Ultrafiltrat/Dialysat. Steuert die Ultrafiltrationsrate gemäß den Einstellungen für Patientenentzugsrate (PFR) sowie PBP-, Dialysat-, Substituat- und Spritzenflussrate.
Farbcodiert in GELB in Übereinstimmung mit dem Einmalset/den Waagen. - PRÄ-BLUTPUMPE (PBP)
Pumpt bei Einsatz eine Lösung nach dem Gefäßzugang des Patienten, und vor der Blutpumpe in die Zugangsleitung. Bei regionaler Zitrat-Antikoagulation erfolgt die PBP-Infusion der Zitratlösung in die Blutzugangsleitung.
Farbcodiert in WEISS in Übereinstimmung mit dem Einmalset/den Waagen - DIALYSATPUMPE / SUBSTITUATPUMPE 2
Im CVVHD + CVVHDF Betrieb:
Pumpt Substitutionslösung in den extrakorporalen Blutkreislauf.
Die Substituatlösung kann entweder Prä-Filter oder Post-Filter zugeführt werden. Dialysatlösung in das Flüssigkeitskompartiment des Filters
Im CVVH Betrieb: Wenn die Post-Filter-Substituatzuführung ausgewählt und Substituatlösung an der grünen Waage angehängt wurde, wird Substituatlösung in den Post-Filter-Blutkreislauf gepumpt.
Farbcodiert in GRÜN in Übereinstimmung mit dem Einmalset/den Waagen - SUBSTITUATPUMPE
Pumpt Substitutionslösung in den extrakorporalen Blutkreislauf. Die Substituatlösung kann entweder Prä-Filter oder Post-Filter zugeführt werden. Die Einstellung erfolgt über ein Klemmventil.
Farbcodiert in VIOLETT in Übereinstimmung mit dem Einmalset/den Waagen
Sicherheitssystem
- HALTER LUFTABSCHEIDEKAMMER
Bestimmte Vorgänge während der Behandlung können dazu führen, dass eine geringe Menge Luft in das Set gelangt und sich der Flüssigkeitsstand in der Luftabscheidekammer verändert. Das Gerät verwendet den Flüssigkeitsstandsensor (LLS) in der Halterung, um die Flüssigkeit zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen oder eine Warnung auszugeben. - LUFTBLASENDETEKTOR (ABD)
Erkennt Blasen und Mikroblasen. Bei Erkennung kann ein roter Alarm (eine Sicherheitsfunktion) – Luft im Blut – ausgelöst und die RÜCKFLUSSKLEMME (siehe Punkt 3) aktiviert werden.
Dient als Absicherung für die Funktion der Luftabscheidekammer. - RÜCKFLUSSKLEMME
Die Rückflussklemme schließt sich, um zu verhindern, dass Blut oder Luft zum Patienten gelangt. Die Klemme schließt sich automatisch, wenn die Stromversorgung unterbrochen ist, während einiger Selbsttests oder bei einer möglichen Gefahr für die Patientensicherheit. Durch die Installation eines Schlauchs unter der Klemme wird ein Schlaucherkennungsschalter aktiviert. - BLUTLECKDETEKTOR (BLD)
Nimmt die Ablaufleitung auf – ein Sensor ermöglicht die Überprüfung/Erkennung von Blut in der Ablaufleitung. Probleme in der Therapie oder dem Filter können zu Blut in der Ablaufleitung führen. - HALTERUNG POTENZIALABLEITUNG
Nimmt die Potenzialableitung des Behandlungssets auf, die die elektrostatische Spannung im Behandlungsset ableiten soll. Diese elektrostatischen Ladungen stellen zwar keine Gefahr für den Patienten dar, können jedoch bei EKG-Monitoren Artefakte hervorrufen.
Oberes und unteres Klemmventil
Regelt den Lösungsfluss basierend auf der Interaktion und der Wahl der Therapie- und Substituatmodalitäten durch den Anwender.
Drucksensoren
Überwachen den Druck im System, wenn Blut und Flüssigkeiten durch das System fließen.
- ZUGANGSDRUCKSENSOR
Überwacht den Druck in der Zugangsleitung, d. h. den Druck, der erforderlich ist, um Blut aus dem Patienten durch den Gefäßzugang in den Filter zu ziehen - FILTERDRUCKSENSOR
Überwacht den Druck des Blutes bevor es in den Filter eintritt.
Aus dem Filterdruck und dem Rückflussdruck, der über den Rückflussdruckanschluss (Nr. 4) gemessen wird, wird der Filterdruckabfall berechnet, der eine Auskunft über den Zustand des Filters gibt. - ABLAUFDRUCKSENSOR
Überwacht den Druck in der Ablaufleitung und steuert den Druck, der für den eigestellten Flüssigkeitsentzug über die Membran notwendig ist.
Aus dem Ablaufdruck und dem Filterdruck (Nr. 2) wir der Transmembrandruch berechnet, der eine Auskunft über den Zustand des Filters gibt. - RÜCKFLUSSDRUCKANSCHLUSS
Wird an die Drucküberwachungsleitung der Luftabscheidekammer des Behandlungssets angeschlossen. Ein Hydrophobfilter am distalen Ende der Überwachungsleitung schützt den Rückflussdrucksensor vor versehentlichem Eindringen von Blut. Ermöglicht eine nicht-invasive Überwachung des Drucks in der Rückflussleitung.
Spritzenpumpe/Halter
Steuert und kontrolliert eine mit Lösung gefüllte Spritze.
Kann entweder 20-ml- oder 50-ml-Spritzen aufnehmen (je nach Konfiguration).
Die Spritze muss markenspezifisch (konfigurationsabhängig) sein, damit sie in den Spritzenhalter passt.
Mit Lösung gefüllte Spritze wird verwendet für:
- Heparin: im Modus Systemische Antikoagulation
- Calcium (Ca): unter Verwendung der Citrat-Calcium-Software*
*Software nicht für die Verwendung in den USA zugelassen.
Der TherMax-Blutwärmer
Ein intelligentes, hocheffizientes Blutwärmegerät mit geringem extrakorporalem Blutvolumen. Nach Eingabe der verschriebenen Temperatur sind keine weiteren Einstellungen oder Leistungsanpassungen durch den Bediener erforderlich, um diese aufrechtzuerhalten.
Erwärmt das Blut auf die eingestellte Temperatur. Bluttemperatur zwischen 35,0 °C und 38,0 °C.
Leuchten und Symbole an der Oberseite zeigen den Betriebsstatus an und kommunizieren direkt mit dem PrisMax-Gerät.
Anschluss an das PrisMax-System über ein serielles Kabel an der Rückseite (mittlere Buchse).
Der TherMax-Einmalbeutel ist so konzipiert, dass eine maximale Wärmeübertragung vom Wärmegerät gewährleistet ist. Er verfügt über Einlass- und Auslassanschlüsse zum Anschluss an das Blutfilterset.
Setzen Sie den Rundgang fort, der das Flüssigkeitsmanagement des PrisMax-Systems erläutert.
Was ist ein Flüssigkeitsmanagementsystem?
Waagen dienen zur Aufnahme der zu verwendenden Lösungsbeutel. Die Waagensoftware überwacht das Gewicht jedes Flüssigkeitsbeutels, um die Lösungsflussraten und den Patientenflüssigkeitsentzug (PFR) präzise zu steuern.
- ABLAUFWAAGE
- PRÄ-BLUTPUMPE
- DIALYSATWAAGE
- SUBSTITUATWAAGE
- ZUBEHÖR FÜR DEN AUTOMATISCHEN ABLAUF (AE)
- TROPFSCHALE
Farbcodierung, Symbole und geometrische Formen entsprechen bestimmten Pumpen und Leitungen des Behandlungssets. Jede Waage verfügt über eine entsprechende Leuchte, die den Status anzeigt.
Ablaufwaage
Farbcodiert: GELBER Kreis
Die Ablaufwaage überwacht die während der Behandlung aus dem Patienten entzogene Flüssigkeitsmenge. Diese Waage stellt sicher, dass die Ablaufpumpe die erforderliche Flussrate aufrechterhält, die anhand der Plasmaverlustrate des Flüssigkeitsentzugs bzw. der Substituatflüssigkeitsrate berechnet wird.
Prä-Blutpumpenwaage (PBP)
Farbcodiert: WEISSES Dreieck
Die PBP-Waage überwacht die Menge der infundierten Flüssigkeiten in die Zugangsleitung (hinter der Stelle, an der das Blut des Patienten in die Zugangsleitung gelangt, sowie vor der Blutpumpe). Diese Waage spielt eine entscheidende Rolle bei Therapien, die eine Infusion von Flüssigkeiten vor dem Filter erfordern, wie z. B. Antikoagulanzien bei der regionalen Citrat-Antikoagulation. Die PBP-Waage stellt sicher, dass die richtige Flüssigkeitsmenge infundiert wird, wodurch Clotting verhindert und die Systemfunktionalität aufrechterhalten wird.
*in einigen Ländern nicht zugelassen
Dialysatwaage
Farbcodiert: GRÜNES Quadrat
Diese Waage dient zur Erfassung des Gewichts der Dialysatlösung, um sicherzustellen, dass während der Dialyse die richtige Flüssigkeitsmenge verwendet wird. Zwar kommt sie bei TPE nicht zum Einsatz, doch spielt die Dialysewaage eine entscheidende Rolle bei der kontinuierlichen Nierenersatztherapie (CRRT), indem sie das Gleichgewicht zwischen der Entfernung von Abfallprodukten und der Flüssigkeitszufuhr reguliert.
Substituatwaage
Farbcodiert: VIOLETTES Achteck
Die Substituatwaage ist für das Management des Gewichts und des Volumens der dem Patienten verabreichten Substituatflüssigkeiten unerlässlich. Diese Waage lässt sich an verschiedene Behältergrößen anpassen und ermöglicht so ein präzises Flüssigkeitsmanagement in Schritten von nur 10 ml. Das System stellt sicher, dass der Flüssigkeitsersatz mit dem Ablauf ausgeglichen ist, um die Stabilität des Patienten aufrechtzuerhalten.
Zubehör für den automatischen Ablauf (AE)
Das Zubehör für den automatischen Ablauf (AE, auch kurz als automatischer Ablauf bezeichnet) leitet den Ablauffluss in einen von zwei Ablaufbeuteln. So kann der Ablauf in einen Beutel fließen, während der andere Beutel entleert wird und so wird der Ablauf während der Behandlung fortlaufend entleert. Auf diese Weise müssen die Ablaufbeutel während der laufenden Behandlung nicht gewechselt werden.
Tropfschale
In den Sockel von PrisMax sind eine Wanne und ein Sensor integriert, die dabei helfen, auslaufende Flüssigkeiten aus den Lösungsbeuteln oder Flüssigkeitskreisläufen zu erkennen.
Ein Alarm wird ausgelöst, wenn sich ausgelaufene Flüssigkeit über einen festgelegten Grenzwert hinaus ansammelt.
T1238 – Zugangsdruck extrem negativ
Alarmdefinitionen
Selbstlöschender Alarm, der anzeigt, dass der Zugangsdruck den voreingestellten Schwellenwert von -250 mmHg erreicht hat.
Mögliche Ursachen
- Selbsttätige Bewegungen des Patienten, wie Husten oder Saugen
- Abgeklemmte oder geknickte Zugangsleitung
- Qualität des Gefäßzugangs
- Verstopfung oder Gerinnselbildung im Katheter
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Übermäßig hohe Blutflussrate
- Art des verwendeten Sets
- Bluteigenschaften
Bedienermaßnahmen
Das PrisMax-System wird das Selbstlöschen versuchen und den Alarm nach Möglichkeit löschen.
Wenn diese Selbstkorrektur nicht möglich ist, wird der Alarm T0775 ausgelöst.
Weitere Anweisungen siehe unter T0775.
T0775 – Zugangsdruck extrem negativ
Alarmdefinitionen
Dieser Alarm ist ein Folgealarm zu T1238 und zeigt an, dass ein Selbstlöschversuch nicht abgeschlossen werden konnte und der Zugangsdruck über dem voreingestellten Schwellenwert von -250 mmHg geblieben ist.
Mögliche Ursachen
- Selbsttätige Bewegungen des Patienten, wie Husten oder Saugen
- Abgeklemmte oder geknickte Zugangsleitung
- Qualität des Gefäßzugangs
- Verstopfung oder Gerinnselbildung im Katheter
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Übermäßig hohe Blutflussrate
- Art des verwendeten Sets
- Bluteigenschaften
Bedienermaßnahmen
- Blutflussrate anpassen: Gegebenenfalls die Blutflussrate verringern.
- Katheter prüfen:
- Krankenhausprotokoll befolgen, um den Katheter zu spülen oder neu zu positionieren, wenn eine Verstopfung oder Gerinnung vermutet wird
- Sicherstellen, dass der Katheter für die verordnete Blutflussrate ausreichend dimensioniert ist - Knicke oder Klemmen korrigieren
- Sicherstellen, dass die Zugangsleitung sicher mit dem Katheter/der Blutquelle verbunden ist
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T1237 – Zugangsdruck extrem positiv
Alarmdefinitionen
Dieser Alarm zeigt an, dass der Zugangsdruck den Schwellenwert von + 450 mmHg überschritten hat.
Mögliche Ursachen
- Blutflussrate zu niedrig
- Zugangsleitung ist geknickt oder eingeklemmt
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Externe Geräte (falls verwendet) können zu hohem Druck bei der Blutzufuhr führen
Bedienermaßnahmen
- Knicke oder Klemmen korrigieren
- Erwägen, die Blutflussrate zu erhöhen, um den Zugangsdruck zu verringern
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T0525, T1168, T1169 - Rückfluss getrennt
Alarmdefinitionen
Zeigt einen Abfall des Rückflussdrucks unter den Betriebspunkt an.
Mögliche Ursachen
- Rückflussleitung getrennt
- Patient hat sich bewegt oder Katheter hat sich disloziiert
- Kammermessleitung getrennt
- Flüssigkeitsleitung abgeklemmt
- Hydrophobfilter feucht
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Qualität des Gefäßzugangs
- Rückflussdrucksensor defekt
Bedienermaßnahmen
- Überprüfen, ob der Patientenkatheter richtig angeschlossen ist
- Überprüfen, ob die Rückflussleitung und die Kammermessleitung richtig angeschlossen sind
- Geknickte oder abgeklemmte Leitungen korrigieren
- Erhöhung der Blutflussrate erwägen
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T1145 – Zugang überprüfen
Alarmdefinitionen
Der Alarm wird ausgelöst, wenn der Zugangsdruck vom festgelegten Betriebspunkt abweicht, ohne den Schwellenwert für „Extrem negativ“ zu erreichen.
Mögliche Ursachen
- Qualität des Gefäßzugangs
- Patient hat sich bewegt oder Katheter hat sich disloziiert
- Verstopfung oder Gerinnselbildung im Katheter
- Abgeklemmte oder geknickte Zugangsleitung
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Übermäßig hohe Blutflussrate
- Art des verwendeten Sets
- Bluteigenschaften
- Der Blutkreislauf ist nach dem Zugangsdruckaufnehmer blockiert
Bedienermaßnahmen
- Blutflussrate anpassen: Gegebenenfalls die Blutflussrate verringern.
- Katheter überprüfen:
- Krankenhausprotokoll befolgen, um den Katheter zu spülen oder neu zu positionieren, wenn eine Verstopfung oder Gerinnung vermutet wird
- Sicherstellen, dass der Katheter für die verordnete Blutflussrate ausreichend dimensioniert ist - Knicke oder Klemmen korrigieren
T2315 – Schaum erkannt
Alarmdefinitionen
Dieser Alarm wird ausgelöst, wenn das System Schaum in der Luftabscheidekammer feststellt.
Mögliche Ursachen
- Schaum in der Luftabscheidekammer
- Schaumbildung kann durch eine undichte Stelle im Set verursacht werden. Es ist wichtig, das Set auf Lecks zu überprüfen, insbesondere an den Verbindungsstellen der Zugangsleitung
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Die Erhöhung der Post-Substituat-Infusionsrate kann die Schaummenge verringern
Schaltfläche „Überbrücken“ antippen, um die automatische Flüssigkeitsnivellierung zu deaktivieren
- Wenn die Überbrückung aufgehoben wird, wird die automatische Nivellierung der Flüssigkeit in der Kammer wieder aufgenommen
T0781 – Hoher Filterdruck
Alarmdefinitionen
Der Alarm zeigt an, dass der Druck in oder über der Hämofiltermembran zu hoch ist, was auf Probleme wie Clotting oder falsche Systemkonfigurationen hinweisen kann.
Mögliche Ursachen
- Abgeklemmte oder geknickte Leitung
- Filter Hoher Druckabfall, der darauf hindeuten könnte, dass im Filterset ein Gerinnsel besteht oder es verstopft ist
Bedienermaßnahmen
- Leitungen entknicken
- Reduzierung der Blutflussrate (BFR) in Erwägung ziehen
- Filterset wechseln – Auf die Schaltfläche „Set entsorgen“ tippen und Set wechseln
Weitere Informationen
- Der maximale Druckabfall hängt vom verwendeten Filter ab
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T0782 – TMP-Druck zu hoch
Der Alarm zeigt an, dass der Druck in oder über der Hämofiltermembran zu hoch ist, was auf Probleme wie Clotting oder falsche Systemkonfigurationen hinweisen kann.
Mögliche Ursachen
- Hoher Transmembrandruck (TMP) aufgrund einer Proteinbeschichtung auf der Blutseite der Membran, was zu einer Verringerung der Membranpermeabilität (Clogging) führt.
- Filter Hoher Druckabfall, der darauf hindeuten könnte, dass im Filterset ein Gerinnsel besteht oder es verstopft ist
- Leitungen geknickt
Bedienermaßnahmen
- Filterset wechseln – Auf die Schaltfläche „Set entsorgen“ tippen und Set wechseln
- Leitungen entknicken
- Antikoagulation überprüfen
- Reduzierung der Blutflussrate (BFR) in Erwägung ziehen
Weitere Informationen
- Der maximale TMP-Grenzwert in CRRT-Filtern beträgt 300 mmHg
- Der maximale Druckabfall hängt vom verwendeten Filter ab
T0786 – Membrandruck steigt (CRRT)
Der Alarm zeigt einen Anstieg des Filterdruckabfalls an.
Mögliche Ursachen
- Abgeklemmte oder geknickte Leitung
- Unzureichende Antikoagulation
- Luftleck am Filter oder Rückflussdruckfühler
- Hohe Substituat-, PBP- oder PFR-Flussrate
- Zu hohe Blutflussrate
Bedienermaßnahmen
- Geknickte oder abgeklemmte Leitungen korrigieren
- Auf Luftleck am Filter oder Rückflussdruckfühler überprüfen
- Senkung der PFR-, Substituat- oder PBP-Flussraten erwägen
- Verringerung der Blutflussrate erwägen
Weitere Informationen
- Antikoagulationsanforderungen gemäß Krankenhausrichtlinien beurteilen
T2125 – Beutel auf der falschen Waage
Alarmdefinitionen
Der Alarm zeigt an, dass das PrisMax-System eine unerwartete Gewichtsänderung auf der Ablaufwaage festgestellt hat.
Mögliche Ursachen
- Unerwartetes Gewicht an Waage mit automatischem Ablauf (AE)
- Ablaufbeutel an falscher Waage
- Gegenstand hängt an Waage mit automatischem Ablauf (AE)
Bedienermaßnahmen
- Bestätigen, dass keine Gegenstände an der Waage mit automatischem Ablauf (AE) hängen oder die Waage berühren
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T0823 – Flussproblem Vorsichtsalarm Lösungsbeutel
(T0824, T0935, T1069, T1070)
Alarmdefinitionen
Die Alarme zeigen an, dass der Lösungsbeutel nicht wie erwartet entleert wird.
(Siehe Bildschirm zur Identifizierung der Leitung)
Mögliche Ursachen
- Lösungsleitung(en) ist/sind geknickt, abgeklemmt oder an den falschen Beutel(n) angeschlossen
- Lösungsbeutel berührt einen anderen Gegenstand, ist undicht oder hängt an der falschen Waage
Bedienermaßnahmen
- Geknickte oder abgeklemmte Leitungen korrigieren
- Leitungsanschlüsse überprüfen
- Gegenstände entfernen, die den Beutel berühren
- Beutel auf Lecks überprüfen
- Überprüfen, ob der Beutel an der richtigen Waage hängt
Weitere Informationen
- Mehrere Flussalarme haben EInfluss auf die Flüssigkeitsbilanz. Sobald der maximale Grenzwert für die Bilanzabweichung erreicht ist, wird die Therapie unterbrochen und das Set muss ersetzt werden
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T0822 – Flussproblem Vorsichtsalarm Ablaufbeutel
(T2161, T2160)
Alarmdefinitionen
Diese Alarme zeigen an, dass sich der Ablaufbeutel nicht füllt oder das AE-Set nicht entleert wird.
Mögliche Ursachen
- Gelbe Ablaufleitung ist geknickt, abgeklemmt oder an den falschen Beutel angeschlossen
- Ablaufbeutel berührt einen anderen Gegenstand, ist undicht oder hängt an der falschen Waage
- Bei Verwendung eines AE-Sets den AE-Beutel auf Fremdkörper prüfen
Bedienermaßnahmen
- Geknickte oder abgeklemmte Leitungen korrigieren
- Leitungsanschlüsse überprüfen
- Gegenstände entfernen, die den Beutel berühren
- Beutel auf Lecks prüfen. Bei Bedarf Beutel wechseln
- Überprüfen, ob der Beutel an der richtigen Waage hängt
Weitere Informationen
- Mehrere Flussalarme tragen zum Flüssigkeitsverlust-/Flüssigkeitsgewinngrenzwert bei. Sobald der maximale Flüssigkeitsverlust-/Flüssigkeitsgewinngrenzwert erreicht ist, wird die Therapie unterbrochen und das Set muss ersetzt werden
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T1772, T1073, T1074, T1075 - „Leitung abgeklemmt“-Alarme
Alarmdefinitionen
Die Alarme zeigen an, dass eine Lösungsleitung abgeklemmt oder getrennt ist. (Siehe Bildschirm zur Identifizierung der Leitung)
Mögliche Ursachen
- Leitung ist abgeklemmt
- Leitung ist getrennt
- Leitung geknickt oder verstopft
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Wenn einer dieser Alarme während eines SPÜLVORGANGS auftritt, ist sicherzustellen, dass die oben genannten Ursachen beseitigt sind
- Wenn der Alarm während eines SPÜLVORGANGS weiterhin besteht, ist die Verwendung eines neuen Sets in Erwägung zu ziehen
Bedienermaßnahmen
- Überprüfen, dass die Leitungen nicht geknickt oder abgeklemmt sind
- Sicherstellen, dass alle Anschlüsse korrekt sind, einschließlich der Beutel
- Sicherstellen, dass die Schlauchschlaufen korrekt in die Pumpe eingelegt sind
- Wenn das Set beschädigt ist, ist das Set zu entsorgen und durch ein neues zu ersetzen
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T2309 – Luft in Spüllösung entdeckt
Alarmdefinitionen
Der Alarm zeigt an, dass während der Spülungssequenz des PrisMax Luft in der Rückflussleitung erkannt wurde.
Mögliche Ursachen
- Luft vorhanden: Während der Spülung befindet sich tatsächlich Luft in der Rückflussleitung
- Spülungslösung: Der Beutel, der zum Spülen des Systems verwendet wird, enthält keine Flüssigkeit mehr
Am Ende der Sequenz ist nicht genügend Spüllösung vorhanden
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Der Sensor für niedrigen Flüssigkeitsstand (LLS) wurde während des Spülzyklus möglicherweise fälschlicherweise aktiviert
Bedienermaßnahmen
- Spülbeutel prüfen – ggf. ersetzen
- Leitungsanschlüsse prüfen – Sicherstellen, dass sich keine Luft zwischen dem ABD und dem Patientenende der Rückflussleitung befindet
- Erneut spülen oder Set entsorgen
- Wenn weiterhin Luft vorhanden ist, das Set entsorgen
Weitere Informationen
- Nicht verwendete Leitungen nach Abschluss der Spülung und vor Beginn der Patientenbehandlung abklemmen. Ein Kochsalzbeutel kann an die PBP gehängt werden, wenn diese nicht verwendet wird.
T0608 – Falsches Set erkannt
Alarmdefinitionen
Der Alarm zeigt an, dass ein falsches Set geladen wurde oder dass Komponenten während des Setup nicht ordnungsgemäß installiert wurden.
Mögliche Ursachen
- Falsches Set geladen
- Rückflussdrucksensorleitung nicht angeschlossen
- Rückflussleitung nicht in Klemme
- Schlauchsegmente oder -schlaufen sind nicht korrekt geladen
- Pumpensegmente nicht richtig in Rotoren und Laufbahnen eingelegt
Bedienermaßnahmen
- Korrektes Set laden
- Überprüfung des korrekten Laden von Schlauchsegmenten oder -schlaufen
- Anschluss der Rückflusssensorleitung prüfen und ob die Rückflussleitung richtig in der Rückflussklemme sitzt
- Auf abgeklemmte oder geknickte Dialysat- oder Substituatleitungen prüfen
- Überprüfen, ob die Pumpensegmente korrekt in den Rotoren und Laufbahnen positioniert sind
Softwareversion 3.5
- Wenn Pumpenschlauchsegmente oder -schlaufen nicht richtig geladen sind, auf „Set entladen“ tippen, um das Set zu entladen. Nachdem das Set entladen wurde, auf „Set laden“ tippen, um das Set erneut zu laden. Auf „Test wiederholen“ tippen, um den Alarm zu löschen und den Set-Erkennungstest zu wiederholen.
T1313 – Normalisierung des Blutleckdetektors (BLD) fehlgeschlagen
Alarmdefinitionen
Der Alarm zeigt eine fehlgeschlagene Normalisierung des BLD an. Dies tritt auf, wenn das System das Signal des Detektors nicht auf einen Basiswert normalisieren kann.
Mögliche Ursachen
- Ablaufleitung falsch installiert
- Ablaufleitung abgeklemmt
- Luftblasen in der Ablaufleitung
- Verschmutzte Ablaufleitung
- Verschmutzte BLD-Spiegel
Bedienermaßnahmen
- Überprüfen, ob die Ablaufleitung abgeklemmt ist
- Den Schlauch im Blutleckdetektor (BLD) vor- und zurückschieben.
- Die Luftblasen aus der Rückflussleitung drücken
- Ablaufleitung entfernen und mit einem Alkoholtupfer reinigen
- BLD-Spiegel mit einem fusselfreien Tuch und Isopropylalkohol reinigen
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T0853 – Alarm wegen fehlgeschlagener Normalisierung des Blutleckdetektors (BLD) während der Therapie
Alarmdefinitionen
Der Alarm zeigt eine fehlgeschlagene Normalisierung im BLD während der Therapie an. Dies tritt auf, wenn das System das Signal des Detektors nicht auf einen Basiswert normalisieren kann.
Mögliche Ursachen
- Schläuche sind falsch im BLD installiert
- Schläuche sind trüb oder es befinden sich Fremdkörper im Schlauchverlauf
- Luft in der Ablaufleitung
- Der falsche Schlauchabschnitt ist im BLD installiert
- Verschmutzte BLD-Optik
- Blut ist in der Ablaufleitung vorhanden
Bedienermaßnahmen
- Überprüfen, ob die Ablaufleitung im BLD korrekt installiert ist
- Luftblasen in der Ablaufleitung entfernen
- Schlauch in den BLD einschieben, um das Erkennungssignal zu verstärken
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T2315 – Schaum erkannt
Alarmdefinitionen
Der Alarm wird ausgelöst, wenn das PrisMax-System Schaum in der Luftabscheidekammer feststellt.
Mögliche Ursachen
- Schaum in der Luftabscheidekammer
- Schaumbildung kann durch eine undichte Stelle im Set verursacht werden. Es ist wichtig, das Set auf Lecks zu überprüfen, insbesondere an den Verbindungsstellen der Zugangsleitung
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Wenn der Schaum den Hydrophobfilter erreicht, kann er die Rückflussdrucküberwachung stören und Alarme auslösen
Bedienermaßnahmen
- Die Erhöhung der Post-Substituat-Infusionsrate kann die Schaummenge verringern
- Schaltfläche „Überbrücken“ antippen, um die automatische Flüssigkeitsnivellierung zu deaktivieren
- Wenn die Schaltfläche „Überbrücker“ deaktiviert wird, wird die automatische Nivellierung der Flüssigkeit in der Kammer wieder aufgenommen.
T0830 – Blutleck festgestellt
Alarmdefinitionen
Der Alarm zeigt an, dass das PrisMax-System möglicherweise Blut in der Ablaufleitung erkannt hat, was auf ein mögliches Blutleck hinweist, das z. B. durch eine beschädigte Filtermembran verursacht wurde.
Mögliche Ursachen
- Leck in der Filtermembran
- Schläuche sind nicht korrekt im Blutleckdetektor (BLD) installiert
- Schläuche sind trüb oder es befinden sich Fremdkörper im Schlauchverlauf
- Luft in der Ablaufleitung
- Der falsche Schlauchabschnitt ist im Blutleckdetektor (BLD) installiert
- Verschmutzte Optik des Blutleckdetektors
Bedienermaßnahmen
- Ablaufleitung auf Knickstellen prüfen
- Auf Luftblasen in der Ablaufleitung des Bluckleckdetektors prüfen
- Überprüfen, ob die Ablaufleitung im Blutleckdetektor (BLD) korrekt installiert ist
- Überprüfen, ob sich Flüssigkeit oder Fremdkörper in den Schläuchen des Blutleckdetektors (BLD) und in der Ablaufleitung befinden: Diese mit einem fusselfreien Tuch reinigen und anschließend gründlich trocknen.
Weitere Informationen
Wenn erneut Luftblasen auftreten, überprüfen, ob die Ablaufleitung geknickt ist, oder Blutflussrate (BFR) verringern. Wenn Blut in der Ablaufleitung, Set wechseln. Eine Probe der Ablaufflüssigkeit zur Zellzählung an das Blutlabor senden. Der Krankheitszustand des Patienten kann zu einer Verfärbung des Ablaufs führen, was auf entferntes freies Hämoglobin hinweist und nicht auf ein Blutleck in der Filtermembran. „Überbrücken“ antippen und eine Probe der Ablaufflüssigkeit zur Zellzählung an das Blutlabor senden. Wenn das Ergebnis das Vorhandensein von Blutzellen bestätigt, ist das Set zu wechseln. Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden. Auf die Schaltfläche „Weiter“ tippen, um den Alarm zu löschen und zum Normalbetrieb zurückzukehren, wenn kein Blut vorhanden ist. Richtlinien und Verfahren des Krankenhauses sind zu befolgen.
T0792 – Luft im Blut nachgewiesen
Alarmdefinitionen
Wenn die Luftabscheidekammer nicht die gesamte Luft aus der Rückflussleitung entfernen kann, bevor Luft den Luftblasendetektor (ABD) erreicht, stoppt das System alle Pumpen, warnt vor Luft im Blut und schließt die Rückflussklemme.
Mögliche Ursachen
- Undichter oder abgeklemmter Katheter
- Lufteintritt aus einem Beutel, Blutwärmer, einer Spritzenleitung, einem Zugang oder PBP-Leitungen
- Set nicht vollständig gespült
Bedienermaßnahmen
- Katheter entsprechend dem Krankenhausprotokoll repositionieren
- Das gesamte Set auf Undichtigkeiten oder Diskonnektion untersuchen
Weitere Informationen
Wenn Luft in der gesamten Rückflussleitung vorhanden ist – Set wechseln.
Wenn nach Befolgen der Anweisungen auf dem Bildschirm noch Luft in der Kammer vorhanden ist oder der Alarm erneut auftritt, Alarm abkoppeln und mit der manuellen Luftentfernung fortfahren.
Erforderliche Ausrüstung:
- Sterilisierte Spritze mit einer Nadel mi 21 Gauge (oder kleinerem Durchmesser).
Diese Schritte befolgen, um Luft manuell aus dem Blut zu entfernen:
- Die blaue Probenentnahmestelle an der Rückflussleitung reinigen.
- Eine 21-Gauge-Nadel (oder eine Nadel mit kleinerem Durchmesser) mit einer Spritze in die blaue Probenentnahmestelle (Rückflussleitung) einführen
- Luft/Blut absaugen, bis der Rückflussdruck einen negativen Wert erreicht (0 bis -100 mmHg)
- Nadel entfernen
- Auf die Schaltfläche „Klemme öffnen“ tippen, um Luft zu entfernen und Blut aus dem Patienten in die Rückflussleitung/Luftabscheidekammer zu saugen.
- Überprüfen, ob der Alarm aufhört und die Rückflussklemme sich öffnet. Die Luft in der Rückflussleitung wird in die Kammer gesaugt und über den Rückflussdruckanschluss automatisch aus dem Gerät abgeleitet. Blut wird ebenfalls aus dem Patienten in die Rückflussleitung und die Luftabscheidekammer entnommen.
T2281 – TherMax-Beutel nicht an Set angeschlossen
Alarmdefinitionen
Der Alarm wird ausgelöst, wenn das Thermax-Blutwärmekissen während des Spülvorgangs nicht erkannt wird.
Mögliche Ursachen
- Blutwärmekissen nicht erkannt
Bedienermaßnahmen
- Überprüfen, dass der Beutel vollständig und gleichmäßig eingeführt wird und beim Einführen nicht aufrollt oder hängen bleibt
- Vergewissern, dass das Blutwärmekissen ganz eingelegt ist
- Sicherstellen, dass die Verriegelung voll funktionsfähig und geschlossen ist
- Keine Reinigungsrückstände oder Kondensation an den Heizplatten und LEDs.
- Falls vorhanden, trocknen und mit zugelassenen Reinigungsmitteln entfernen
Spülen abbrechen und Wärmekissen erneut laden
Weitere Informationen
- Wenn trotz Durchführung der obengenannten Schritte trotzdem kein Fortschritt erfolgt, an die Medizintechnik wenden
Sobald das Problem behoben ist, kann die Schaltfläche „Weiter“ gedrückt werden.
T2284 – TherMax-Blutwärmekissen nicht eingelegt
Alarmdefinitionen
Der Alarm wird ausgelöst, wenn das Blutwärmekissen während der Therapie nicht erkannt wird.
Mögliche Ursachen
- Blutwärmekissen nicht erkannt
Sonstige Ursachen/Erwägungen
- Während der Therapie weder Blutwärmer öffnen noch Beutel entriegeln
Bedienermaßnahmen
- Vergewissern, dass das Blutwärmekissen ganz eingelegt ist
- Während der Therapie weder Blutwärmer öffnen noch Beutel entriegeln
- Auf Schaltfläche „Set entsorgen“ tippen und Set wechseln. Therapie abbrechen, wenn dieses Problem nicht behoben werden kann
Behandlungsset anschließen
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Funktionsweise des Behandlungssets und dessen Anschluss an das PrisMax-Gerät.
Die Leitungen
- PBP-LEITUNG (WEISS GESTREIFT)
Diese Leitung fördert die verordnete Infusionslösung aus dem Beutel auf der PBP-Waage in die Zugangsleitung. Bei der Zitrat-Antikoagulation erfolgt die Zufuhr der Zitratlösung über die PBP-Leitung. - SUBSTITUATLEITUNG (VIOLETT GESTREIFT)
Über die Substituatleitung wird dem Blutkreislauf Substituat aus dem Beutel an der Substituatwaage zugeführt. Diese Leitung wird nicht bei allen Therapien verwendet. - DIALYSAT/SUBSTITUAT 2 LEITUNG (GRÜN GESTREIFT)
Diese Leitung ist einzigartig bei CRRT-Sets und fördert die Lösung von der grünen Waage in das Flüssigkeitskompartiment des Filters (als Dialysat) oder in den Blutkreislauf (als Substituat 2). - ABLAUFLEITUNG (GELB GESTREIFT)
Fördert Ultrafiltrat und verbrauchtes Dialysat aus dem Flüssigkeitskompartiment des Filters in den Ablaufbeutel an der Ablaufwaage. - ZUGANGSLEITUNG (ROT GESTREIFT)
Fördert Blut vom Gefäßzugang zum Filter. - RÜCKFLUSSLEITUNG (BLAU GESTREIFT)
Fördert Blut vom Filter zurück zum Patienten. - SPRITZENLEITUNG
Bei der systemischen Antikoagulation wird die Antikoagulans von der Spritze in den extrakorporalen Kreislauf gefördert. Bei der regionalen Zitrat-Antikoagulation wird das Kalzium zum vorgesehenen Patientenanschluss transportiert. Die Spritzenleitung ist mit einem Rückschlagventil ausgestattet, damit kein Blut in die Spritzenleitung zurückläuft.
*in einigen Ländern nicht zugelassen
Probeentnahmestellen & Druckgeber
- PROBEENTNAHMESTELLEN
Farbcodierte Ports mit Stopfem durch den die Nadel ins Set eingestochen werden kann. Zur Entnahme von Flüssigkeits- oder Blutproben. Für 21-Gauge-Nadeln (oder kleiner) auf einer Spritze. - DRUCKGEBER
Drei runde Druckgeber (Zugang, Filter und Ablauf), die eine Membran enthalten und in ein Drucksensorengehäuse an der Steuereinheit passen, wodurch eine nicht-invasive Drucküberwachung ermöglicht wird.
Filter & Luftabscheidekammer
- FILTER
Die Filtereigenschaften sind abhängig vom ausgewählten Behandlungsset. Nähere Informationen zu den verschiedenen Filtern sind den Therapiebeschreibungen zu entnehmen. - LUFTABSCHEIDEKAMMER
Befindet sich an der Rücklaufleitung und ermöglicht dem System die Luftregulierung sowie die Zuführung der Post-Filter-Substituatleitung in die Rückflussleitung. - KAMMERMESSLEITUNG
Verbindet die Luftabscheidekammer mit dem Rückflussdruckanschluss und ermöglicht so die Drucküberwachung und die Entfernung von Luft. Sie enthält einen Hydrophobfilter zum Schutz vor Verunreinigungen.
Kassette & Pumpensegmente & Potenzialableitung
- KASSETTE
Das Kunststoffteil des Behandlungssets, welches die Schlauchsegmente für Pumpen und Klemmventile enthält. Die Kassette deckt die Flüssigkeits- und Blutpumpen ab, wenn sie aufgesetzt ist, und die Kassettenschlitze ermöglichen das automatische Laden/Entladen des Sets. - PUMPENSEGMENTE
Die Schlauchschlaufen, die in die Pumpensegmentführung jeder Pumpe (Blut, PBP, Dialysat, Substituat und Ablauf) eingeführt werden. Pumpensegmente werden automatisch geladen, wenn die Kassette im Ladearm an der Gerätefront installiert wird. - POTENZIALABLEITUNG
Leitet elektrostatische Spannung aus dem Set ab, die zu Artefakten auf Herzmonitoren führen kann.
Barcode
Scannen Sie den eindeutigen Barcode, um sicherzustellen, dass das Behandlungsset mit dem im SETUP-Menü des PrisMax-Systems ausgewählten Typ übereinstimmt.
Ausgepacktes Set
Das Behandlungsset enthält die Filtermembran, das Filtergehäuse und alle erforderlichen Anschlüsse.
Die Leitungen und Anschlüsse des Behandlungssets entsprechen den Anschlüssen, Klemmen, Pumpen und zugehörigen Waagen und sind zur intuitiven Verbindung farblich gekennzeichnet.
Behandlungsset angeschlossen
Befestigen Sie das Behandlungsset am Ladearm.
Installationsanweisungen auf dem Bildschirm
Sobald das Behandlungsset befestigt ist, werden Sie auf dem Bildschirm Schritt für Schritt durch den Anschluss der Komponenten geführt.
Tippen Sie auf den entsprechenden blauen Kreis, um weitere Informationen zu dem jeweiligen Anschluss zu erhalten.
Komponenten anschließen
Häkchen auf dem Bildschirm zeigen den korrekten Anschluss der Komponenten an.
Wenn alle Komponenten des Sets angeschlossen sind, tippen Sie auf „Set laden“, um das Set zu laden.
So schalten Sie das Gerät ein
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SCHLIESSEN SIE DAS NETZKABEL AN EINE WECHSELSTROMQUELLE AN
(Netzkabel sind länderspezifisch) -
UM DIE STEUEREINHEIT EINZUSCHALTEN, DRÜCKEN SIE DIE GRÜNE EIN/STANDBY-TASTE AUF DER VORDERSEITE
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DIE STEUEREINHEIT SCHALTET SICH EIN UND DER STARTBILDSCHIRM WIRD ANGEZEIGT
So schalten Sie das Gerät ein
EIN/STANDBY-TASTE
Schaltet das PrisMax-System ein oder versetzt es in den Standby-Modus. Wenn das System eingeschaltet ist, sind das Display und alle elektronischen Komponenten aktiv. Zum Aktivieren des Standby-Modus drücken und halten. Im Standby-Modus sind alle elektronischen Komponenten ausgeschaltet, mit Ausnahme der Stromversorgung und der Akkuladefunktion.
BETRIEBSANZEIGE (GRÜN)
Wechselstrom (AC) oder Akkustrom ist an das System angeschlossen. Ein: System wird mit Wechselstrom betrieben. Aus: Kein Wechselstrom. Blinkt: Betrieb mit Akku oder Akkuladung im Standby-Modus.
STOPP-SCHALTFLÄCHE
Stoppt alle Motoren und schließt die Rückflussklemme. Dies bietet eine alternative Möglichkeit, das Gerät anzuhalten, wenn der Bildschirm ausfällt.
ANZEIGE STOP (GELB)
Die Steuereinheit ist ausgeschaltet (alle Pumpen sind ausgeschaltet).
Der Betriebsbildschirm
Der Betriebsbildschirm ist der Home-Bildschirm während der Therapie.
Tippen oder drücken Sie den Touchscreen, um auf Werkzeuge und Funktionen zuzugreifen und diese zu bedienen.
- SYMBOLLEISTE
- HAUPTBILDSCHIRM – FLUSSRATEN / FILTER- & BEUTEL-SETUP (EINSCHLIESSLICH THERMAX)
- BETRIEBSPARAMETER
Symbolleiste - Therapiemodus
- Zeigt die ausgewählte Behandlungsmodalität und den Antikoagulationsmodus an
- Tippen Sie auf das Symbol, um die aktuelle Verordnung zur Überprüfung anzuzeigen
- Tippen Sie auf PATIENT, um das Gewicht und den Hämatokritwert des Patienten zu ändern
- Schaltflächenmodi: SETUP, THERAPIEART & BEENDEN
Symbolleiste – Alarm
Die Symbolleiste kann die folgenden Optionen enthalten – jedoch werden nicht alle Schaltflächen in allen Situationen angezeigt.
Überbrücken – zum Deaktivieren. Abhängig vom Alarmtyp/Schweregrad.
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Wird angezeigt, wenn ein Alarm überbrückt oder deaktiviert ist.
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Symbolleiste – Verlauf
Tippen Sie auf VERLAUF, um den Bildschirm VERLAUF aufzurufen. Aktiv während des THERAPIE- oder ENDMODUS.
Symbolleiste – Verlauf
Tippen/drücken Sie, um Folgendes aufzurufen:
- Verordnung – zum Anzeigen des Verordnungsverlaufs
- Dosis – zum Anzeigen der verabreichten Dosis; prozentuale Verabreichung und in den Intervallen TÄGLICH, LETZTE 24 STUNDEN und GESAMT
- PFR – Patientenflüssigkeitsentzug-Übersicht in Intervallen: 1 Stunde, 8 Stunden, 24 Stunden und GESAMT
- Ereignisse – Ereignisprotokoll; Übersicht über alle automatisch protokollierten Ereignisse seit Beginn; mit Zeitstempel. Ereignisse können nach Ereignistypen sortiert werden
- Drücke – Druckdiagramm; Anzeige der Druckwerte im Zeitverlauf (Trends). Wählen Sie eine oder mehrere Pumpen aus, um das Diagramm zu füllen
- Temperaturen – Temperaturdiagramme: Anzeige der Temperaturwerte im Zeitverlauf; wählen Sie einen oder mehrere TherMax-Temperatursensoren aus, um das Diagramm zu füllen
Symbolleiste – Funktionen
Tippen Sie auf das Symbol, um das Menü FUNKTIONEN aufzurufen.
Bietet Zugriff auf Funktionen zur Bearbeitung ausgewählter Probleme
- Wählen Sie das Werkzeug durch Antippen aus
- Anleitungen für alle Funktionen verfügbar
Symbolleiste – Systemkonfiguration
- Anzeige – Helligkeit und Modus der Statusanzeige einstellen und anpassen
- Ton – Lautstärke für nicht essenzielle Alarme einstellen und anpassen
- Systeminfo – ausgewählte Informationen zum Gerät; Wartungsdaten, Softwareversion, Seriennummer und aktiviertes Zubehör am Gerät
- USB-Import/Export – Servicebildschirm für USB-Port-Optionen
Symbolleiste – Sperren
Tippen/drücken Sie, um den Touchscreen zu sperren.
Wenn diese Schaltfläche im Menü FUNKTIONEN ausgewählt ist, können Sie einen Screenshot aufnehmen.
Wenn die Sperre aktiviert ist, werden Anweisungen zum Entsperren des Bildschirms angezeigt.
Symbolleiste – Hilfe
Tippen Sie auf das Symbol, um ausgewählte Themen und relevante Informationen aufzurufen.
- Abkürzungen
- Tasten
- Symbole
- Therapien
- Vorbereitung
- Behandlungsmodus
- Instandhaltung
Symbolleiste – Datum/Uhrzeit/Stromversorgung
Zeigt das aktuelle Datum und die Uhrzeit an.
Zeigt die Stromquelle (Wechselstrom oder Akku) und den Ladezustand des Akkus an.
Die Schaltfläche ändert je nach Betriebsmodus ihre Bezeichnung und Funktion
STOPP
ENDE
ABBRECHEN
Im THERAPIE-Modus stoppt die STOPP-Schaltfläche alle Motoren und schließt die RÜCKFLUSSKLEMME
Betriebsbildschirm – Flussraten
Zeigt Pumpen und Flussraten in einer schematischen Darstellung entsprechend der eingestellten Therapie und des verwendeten Behandlugssets.
- Flussraten anpassen und ändern: Patientengewicht, Behandlungsmodalität und filterspezifische Flussgrenzwerte sind für jede Pumpe voreingestellt
- Drücken Sie auf die entsprechende Pumpe, um eine Änderung vorzunehmen
- Verwenden Sie das Einstellrad oder die Tasten, um eine Auswahl zu treffen und Anpassungen vorzunehmen
- Voreingestellt mit MINIMUM/MAXIMUM-Wert und einem EMPFOHLENEN Wert
Hauptbildschirm – Beutelstatus
Drücken Sie den BLAUEN Bereich auf dem Bildschirm, um eine schematische Darstellung der Flüssigkeitsbeutel anzuzeigen.
Bei Verwendung des automatischen Ablauf-Sets kann dieses während der Therapie durch Auswahl der Option „AE-Set ändern” geändert werden.
Es wird die verbleibende Zeit bis zum nächsten Beutelwechsel in Stunden und, wenn weniger als eine Stunde verbleibt, in Minuten angezeigt.
Drücken/klicken Sie auf das entsprechende Beutelsymbol, um zum Bildschirm mit der Anweisung BEUTEL WECHSELN zu gelangen.
Hauptbildschirm – TherMax
Anzeige der aktuell eingestellten Temperatur für den TherMax-Blutwärmer.
Drücken/tippen Sie auf das TherMax-Feld, um den Blutwärmer zu aktivieren und zu deaktivieren und die Temperatur anzupassen.
Betriebsparameter
Der Abschnitt Betriebsparameter ist in fünf Abschnitte unterteilt:
- DRUCKBALKEN
Zeigt Druckbalken, ZUGANG, RÜCKFLUSS, ΔP (Filterdruckabfall) und TMP (Transmembrandruck) an. Die Druckbalken zeigen den aktuellen Druckmesswert (weiße Pfeile), den Betriebsbereich und die Alarmgrenzen einschließlich der numerisch angezeigten Druckwerte an. - EINZELDATEN
Einzeldaten: Einzeldaten: FILTER (Filterdruck), ABFLAUF (Ablaufdruck) = berechnete Werte aus den Druckbalken. PFHkt (Post-Filter-Hämatokrit). - ABLAUFDOSIS
Zeigt den verordneten und den verabreichten Wert an (für eine detailliertere Ansicht = VERLAUF). - PFR (PATIENTENFLÜSSIGKEITSENTZUGSRATE)
Aus dem Patienten entzogene Flüssigkeitsmenge (für eine detailliertere Ansicht = VERLAUF). - DRUCKVERLAUFSDIAGRAMM
Zeigt den Filterdruckabfall und den TMP/TMPe-Druck (sofern zutreffend) während der letzten 6 Stunden der Behandlung und die aktuelle Set-Lebensdauer (Std:Min) an.
Druckbalken
Die Drücke werden in Form von Druckbalken und Zahlenwerten angezeigt.
Die Druckbalken zeigen den aktuellen Druckmesswert, den Betriebsbereich und die Alarmgrenzen an. Die verwendete Therapie bestimmt, welche Druckbalken angezeigt werden.
Druckbalken – Schemata
Die Drücke werden in Form von Druckbalken angezeigt, die den normalen Betriebsbereich (grün), den Hinweis-Druckwert (gelb) sowie die Alarmgrenzwerte (rot) darstellen.
Weiße Pfeile zeigen den aktuellen Wert an.
Ein numerischer Druckwert wird ebenfalls angezeigt.
Die Druckbalken sind ausgegraut, wenn die Druckgrenzen berechnet werden bzw. während des Selbsttestes.
Der Betriebsbildschirm zeigt Daten an, die während der Behandlung überwacht werden.
Druckbalken – Betriebspunkt
Im Betrieb berechnet die Software einen Referenz-Zugangsdruckwert, der als Betriebspunkt bezeichnet wird. Die Software vergleicht die aktuellen Druckwerte der verschiedenen Messstellen mit dem Betriebsdruckpunkt und kann so Veränderungen der Druckzustände im Set erkennen.
Die Druckbetriebspunkte werden kurz nach Beginn der Behandlung berechnet.
Um die Genauigkeit der Drucküberwachung während der Behandlung aufrechtzuerhalten, aktualisiert das Gerät die Druckbetriebspunkte, sobald einer der folgenden Fälle eintritt:
- Änderung der Blutflussrate
- Neustart der Blutpumpe
- Alarm zurückgesetzt
- Selbsttest
Druckbalken – Funktionalität
ZUGANGS- und RÜCKFLUSSDRUCK (grüner Zustand)
Der normale Zugangsdruck kann je nach Zugangsanschluss negativ oder positiv sein. Der normale Rückflussdruck ist nominell positiv.
Der normale Betriebsbereich für Zugang und Rückfluss wird vom Betriebspunkt aus festgelegt:
Bei Blutflüssen von <200 ml/min liegt der Betriebspunkt bei ±50 mmHg, bei Blutflüssen von >200 ml/min oder mehr liegt der Betriebspunkt bei ±70 mmHg vom berechneten Druckpunkt. Wenn der Betriebswert (weiße Pfeile) im „grünen” Bereich bleibt, läuft die Therapie ohne Alarme
ZUGANGS- und RÜCKFLUSSDRUCK (gelber und roter Zustand)
Wenn die Betriebsdrücke außerhalb der normalen Betriebsbereiche (grün) liegen, wird ein Alarm ausgelöst, um den Bediener zu benachrichtigen.
Für den „gelben” Druckbereich wird ein Hinweis- oder Warnalarm ausgegeben.
Für den „roten“ Druckbereich wird ein Warnalarm ausgegeben.
Druckbalken – Funktionalität
CRRT: TMP (Transmembrandruck) ΔP (Filterdruckabfall)
TPE: TMPe (Zugangstransmembrandruck) ΔP (Filterdruckabfall)
Das Gerät verwendet die Druckdaten zur Berechnung von ΔP, TMP oder TMPe.
ΔP wird berechnet, um die Druckbedingungen im Filterblutkompartiment zu bestimmen, während das Blut durch den Filter fließt.
TMP (CRRT) ist der während des Betriebs auf die Filtermembran ausgeübte Druck und zeigt die Druckdifferenz zwischen dem Blut- und dem Flüssigkeitskompartiment an.
TMPe (TPE) ist die Druckdifferenz zwischen dem Blut- und dem Flüssigkeitskompartiment an der Einlassseite des Filters.
Das Gerät, das Set und die Therapieart bestimmen die standardmäßigen Druckalarmgrenzwerte.
ΔP-, TMP- und TMPe-Drücke (grüner Zustand)
Der Filter arbeitet innerhalb der für den verwendeten Filter festgelegten normalen Parameter.
ΔP-, TMP- und TMPe-Drücke (gelber und roter Zustand)
Wenn die Drücke in Richtung der „gelben” oder „roten” Bereiche tendieren oder sich dorthin bewegen, werden diese berechneten Druckwerte verwendet, um auf Gerinnselbildung (Clotting) oder Verstopfung der Membranporen (Clogging) im Filter hinzuweisen und, wenn diese ausreichend ausgeprägt ist, darauf hinzuweisen, dass ein Wechsel des Sets erforderlich ist.
Die Elemente der Rückseite
- ETHERNET-ANSCHLUSS
- SERIELLE ANSCHLÜSSE
Anschlüsse für den Datenaustausch - USB-ANSCHLUSS
- WLAN-ANTENNEANSCHLUSS
Ermöglicht eine WLAN-Verbindung (optional für TrueVue-Konnektivität) - FERNALARMANSCHLUSS
Zum Anschluss an die Lichtrufanlage oder das Alarmsystem des Krankenhauses - HANDKURBEL
Ermöglicht den manuellen Pumpenbetrieb, um Blut zum Patienten zurückzuführen oder Flüssigkeitspumpen zu drehen. Nur für Notfälle - STECKDOSE
Wechselstromanschluss - SERIENNUMMER
Eindeutige Seriennummer des Geräts